Neues Review: Michael Slade – Der Ghoul

Michael Slade - Der Ghoul

Die BuchflüsterinLesemonat August 2017 * Der Ghoul * Michael Slade * Rezension

Inhalt: Sieben bestialische Morde. Offenbar alle von einem Psychopathen begangen. Doch Hilary Rand von Scotland Yard kommt mit ihren Ermittlungen einfach nicht weiter. Sie ist verzweifelt, denn falls sie diesen Fall nicht aufklärt, muss sie ihren Job an den Nagel hängen.

Da meldet sich Inspektor Zinc Chandler von der kanadischen Polizei. Er glaubt, dass es in dem Fall eine Verbindung zu der skurrilen Rockgruppe Ghoul aus Vancouver gibt …

Die Spur führt die beiden Polizisten immer tiefer in einen bluttriefenden Albtraum, in dem eine uralte Familie aus Neu-England schon auf sie lauert …

Cover: Ein ziemlich abgefahrenes Cover und typisch für den Festa Verlag.

Rezension: In diesem Jahr war ich von vielen Thrillern, die sehr erfolgreich waren und überall angepriesen wurden, sehr enttäuscht.

Also, hab ich mir voller Hoffnung den Thriller “ Der Ghoul “ aus dem Festa Verlag vorgenommen. Und endlich hatte ich mal wieder einen Thriller nach meinem Geschmack in der Hand.

Das Buch wurde 1987 erstmals veröffentlicht und beim Lesen hab ich festgestellt, wie sehr sich die Welt seitdem verändert hat. 😛

Der Spannung tat das aber überhaupt keinen Abbruch. Ganz im Gegenteil.

Hier handelt es sich zwar um einen sehr blutigen, aber überaus spannenden Thriller, der tief in die Abgründe der Psyche der Menschen schaut und das lässt einem tatsächlich das Blut in den Adern gefrieren ( auch wenn das ein sehr abgedroschener Satz ist, ist es dennoch eine sehr passende Beschreibung).

Der Schreibstil ist sehr flüssig und durch die unglaublich spannende Erzählweise, hab ich mir das Buch  fast die ganze Nacht zu Gemüte geführt. Ich konnte es einfach nicht beiseite legen, weil ich wissen musste, ob ich mit meiner Vermutung recht hatte.

Die Protagonisten, die anfangs in verschiedenen Orten der Welt ermitteln ( Zinc Chandler in Vancouver und Hilary Rand in London) werden im Laufe der Geschichte zusammengeführt und alle vermeintlich losen Enden werden miteinander verknüpft.

Beide Protagonisten waren mir sofort sympathisch und ich fieberte mit beiden mit.

Die Story weiß zu überzeugen.

In unterschiedlichen Erzählsträngen wurden die verschiedenen Morde und deren Motive ermittelt und führen letztendlich zur Auflösung und zum großen Showdown.

 

Fazit: Tja, Leute „Oldie but Goldie“

So und nicht anders, muss ein Thriller sein.

Spannend vom Anfang bis zum Ende.

 

Empfehlung: Nichts für Zartbesaitete. Dieser Thriller fährt eine härtere Gangart.

Von mir gibt’s: 5 von 6 Sternen

 

Michael Slade – Der Ghoul  (Ghoul). Übersetzt von Heinz Zwack. 512 Seiten, 13,95 Euro. EBook, 4,99 Euro.

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